Studien

Wenn Du Getränke mit Süßstoffen trinkst, solltest Du das hier wissen!

Wer täglich mindestens ein künstlich gesüßtes Getränk (z.B. Diet-Cola oder die meisten “Light” Getränke) trinkt, tut das ja meistens weil er seiner Gesundheit etwas gutes tun will.
Aber ist das wirklich so?

Eine neue Forschungsarbeit in der Fachzeitschrift der American Heart Association, “Stroke”, besagt, dass die Light-Trinker ein fast dreimal so hohes Risiko für einen Schlaganfall aufweisen. Schlimm genug – aber noch nicht alles: Auch das Risiko an einer Demenz zu erkranken ist ebenfalls fast dreifach erhöht!

Die Autoren der Studien weisen zwar darauf hin, dass ihre Beobachtungsstudie von der Konzeption her keine Ursächlichkeit beweisen kann, und nur einen Hinweis auf eine Tendenz in der Gruppe der Studienteilnehmer zeigt. Die Ergebnisse der Studie zeigen aber, dass der Konsum von Lightgetränken weiter erforscht werden sollte.

Der Studienleiter, Matthew Pase sagte übrigens auch noch:

„Obwohl wir keinen Zusammenhang zwischen Schlaganfällen oder Demenz und dem Konsum von gezuckerten Getränken finden konnten, bedeutet das sicherlich nicht, dass das die gesündere Option sind. Wir empfehlen, dass Menschen regelmäßig Wasser statt zuckerhaltige und künstlich gesüßte Getränke trinken.“

Dieser Empfehlung kann ich mich nur anschließen!

Zuviel Speck verstopft die Nase

Übergewicht begünstigt entzündliche Erkrankungen im NasenbereichHäufig wird über die Zusammenhänge zwischen Übergewicht und allgemeiner Fitness und die Zusammenhänge zwischen zu viel Speck auf den Hüften und Herz-Kreislauferkrankungen berichtet. Nach und nach kommen aber immer mehr weiterreichende Einsichten ans Tageslicht.
Eine neuere Studie befasste sich mit dem vermehrten Auftreten von chronischen Nasennebenhölenentzündungen und allergischen Reaktionen in der Nase (gemeinhin als Heuschnupfen bezeichnet…)

Die Studie nutzte Daten aus aus dem Medical Expenditure Survey um herauszufinden, wie oft Übergewicht und chronische Nasennebenhölenentzündungen oder Heuschnupfen bei normalgewichtigen Amerikanern und bei Übergewichtigen Amerikanern vorkommt.

Das Ergebnis der Studie war, dass eine signifikante Häufung der beiden untersuchten Erkrankungen bei übergewichtigen Probanden festzustellen war.

Mehr Information über die Studie:

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/lary.24019/abstract
The Laryngoscope 2013; online first; doi: 10.1002/lary.24019

Krafttraining ist gut für übergewichtige Kinder und Jugendliche

Positiver Effekt von Krafttraining bei übergewichtigen Kindern

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 Wenn man die letzten zehn Jahre betrachtet, dann lässt sich leider eine eindeutige Zunahme von Übergewicht und sogar Fettsucht schon bei Kindern feststellen. Es wird dazu beobachtet, dass bei diesen Kindern kaum Erfolge mit Ausdauersportarten erreicht werden – verständlich, denn durch Ihren schlechten Fitnesszustand ist gerade bei Ausdauersportarten die Frustration besonders hoch.

Nun zeigt eine neue Übersichtsstudie, die einige bestehende Studien auswertet, dass hier gerade Krafttraining positive Einflüsse zeigt und somit Herz-Kreislauferkrankungen zu verhindern kann.Vier der ausgewerteten Studien kamen zu dem Schluß dass sich die Körperzusammensetzung veränderte. Mehr fettfreie Masse und der Verlust von Körperfett konnten gemessen werden. Auch Risikoindikatoren wie der systolische Blutdruck veränderten sich zum Positiven.

(Hier die Quelle: http://content.karger.com/produktedb/produkte.asp?DOI=10.1159/000341560).

Was die untersuchten Studien allerdings nicht zeigen konnten, ist wie weit die positiven Effekte allein durch das Training zustande kamen bzw in wie weit eine Ernährungsumstellung die Effekte beinflusste.

Meine Empfehlung: Wir sind ja alle keine Versuchobjekte und von daher würde ich um auf Nummer sicher zu gehen, immer eine Ernährungsumstellung auf eine gesündere Ernährung in Kombination mit Krafttraining vorschlagen.

In einem sind sich die meisten Studien jedenfalls einig: Ein individuell gestaltetes und von qulifizierten Trainern überwachtes Ganzkörper-Krafttraining ist auch für Kinder gesundheitlich unbedenklich, sofern die Intensität moderat gehalten wird. Ein solches Training zeigt in der Regel wünschenswerte Effekte auf die Körperzusammensetzung und die Gesundheit der untersuchten Kinder und Jugendlichen zu haben.